12 Monate, 12 Wellen: Auf den Kanarischen Inseln surft man das ganze Jahr über

Endlose Sonnentage, stabiles Klima und Wassertemperaturen um 20º C. Dies sind die Hauptgründe, warum sich Profi-Surfer für ihr Training in jeder Jahreszeit für die Kanarischen Inseln entscheiden.

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Die vielen Strände und die große Vielfalt der Wellen – das sind mehr als genug Gründe dafür, dass der kanarische Archipel in Europa als Mekka für Surfer gilt.

Auf den Kanarischen Inseln kann man das ganze Jahr über surfen, und obwohl Herbst-Winter als beste Zeit dafür gilt, gibt es in jeder Jahreszeit zahlreiche Surfspots. Wir schlagen dir für jeden Monat einen anderen vor. Kennst du sie?

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Gran Canaria. Las Canteras. Confital
Gran Canaria. Las Canteras. Confital
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El Confital (Gran Canaria)

Hier herrschen schnelle und kräftige Wellen vor, empfohlen für erfahrene Surfer. Ihre Tubes sind weltberühmt, und an schönen Tagen können die Wellen bis zu drei Meter hoch werden.

Die Welle von El Confital bricht nach rechts und bildet eine Tube, die man am besten zwei Stunden vor bis zwei Stunden nach der Flut genießt. Im Februar kann die Wassertemperatur in diesem Gebiet auf unter 19 ºC fallen, daher sollte man einen Neoprenanzug mit einer Stärke von mindestens 3/2 mm verwenden.

 

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Surf
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Los Lobos (Lobos)

Die rechtsbrechende Welle Derecha de Lobos ist alles andere als gewöhnlich, doch bei optimalen Bedingungen – wenn der Wind aus Süden und der Swell vom Westen kommt – bildet sich hier im Hinblick auf Qualität, Sections und Länge eine perfekte Welle.

Die Derecha de Lobos ist die längste Welle der Kanarischen Inseln. Sie erreicht bis zu 500 Meter und verläuft entlang der Küste, bis sie sich schließlich im Meer verliert. Ihre Sections stellen das Können von erfahrenen Surfern auf die Probe, die hier Zonen für ihre radikalsten Manöver finden.

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Surf en Igueste
Surf en Igueste web
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Igueste de San Andrés (Tenerife)

In Igueste de San Andrés gibt es eine linksbrechende Welle auf flachem Grund mit feinem Sand am Ende, die Surfer das ganze Jahr über erfreut.

Sie besteht aus mehreren Sections und an ihrem ersten Peak, El Cabezo, bilden sich Tubes, die man in Schwüngen bis an den Sandstrand reiten kann.

 Die besten Wellen gibt es bei sehr starkem Seegang und starkem Wind, beides aus Nordost.

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San Juan Lanzarote
San Juan Lanzarote web
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Izquierda de San Juan (Lanzarote)

In diesem Teil der Insel mischt sich der vulkanische Felsboden mit Sand und bildet Riffe, die Surfern starke und schnelle oder langsame und freundliche Wellen bieten.

Wegen der Länge und Krümmung des Strandes und wegen des Schutzes, den die Insel La Graciosa vor dem Passatwind bietet, gibt es hier immer einen Peak, der Surfer jeden Niveaus herausfordert.

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Surf Corralejo
Surf Corralejo
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El Moro (Fuerteventura)

Die Playa del Moro liegt mitten im Herzen des Naturparks der Dünen von Corralejo. Der Spot ist für Surfer aller Niveaus geeignet und bietet das ganze Jahr über gute Wellen.

Die beste Zeit für fortgeschrittene Surfer sind allerdings die späten Frühlingsmonate, da dann der Nordostwind am stärksten weht.

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El Socorro (Tenerife)

Einer der zuverlässigsten Spots der Insel, an dem man praktisch das ganze Jahr über surfen kann, wie die Locals berichten.

Er befindet sich in Los Realejos und hält mit seiner nordwestlichen Ausrichtung dem Wellengang stand, der wie überall auf Tenerife meist vom Norden kommt. Experten sagen, dass die besten Surfbedingungen hier herrschen, wenn der Wind aus Südwest weht, dann bilden sich auf dem flachem, sandigem Felsgrund linksbrechende Wellen.

In El Socorro kann bei allen Gezeiten gesurft werden, sofern man die Strömungen berücksichtigt.

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El Socorro
El Socorro
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Ola del mar
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El Vagabundo (Gran Canaria)

Ein Spot mit sandigem Grund oder Beachbreak, der sowohl rechts- als auch linksbrechende Wellen bietet. Gelegentlich bilden sie Tubes und Rampen, die auch professionelle Surfer unterhalten.

Der Wellengang ist konstant, der Sommer bietet die besten Bedingungen. Die beste Windrichtung ist Süd, die Qualität der Dünung wird nicht von den Gezeiten beeinflusst.

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Surf El Burro
Surf El Burro
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Im Sommer werden die Wellen oft vom Nordwind beeinflusst, sodass Surfer gute Wellen im August eher im Osten der Inseln finden.

Der Strand Playa del Burro, der durch die Insel Lobos vor dem Passatwind geschützt ist, ist eine gute Wahl. Er lockt mit einer guten linksbrechenden Welle über einem vulkanischen Riff auf sandigem Grund.

Es handelt sich um einen mittelschweren Spot, der am besten bei niedriger bis mittlerer Tide funktioniert, wo bei konstantem Nordswell ein intensiver Surftag garantiert ist.

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Mosca Point (Gran Canaria)

Eine der besten linksbrechenden Wellen auf Gran Canaria und auch die längste. Der Spot wird von Bodyboardern, Longboardern und Surfern frequentiert, er bietet traumhafte Wellenritte, in einigen Sections bilden sich Tubes. Allerdings sind hier nur an wenigen Tagen im Jahr wirklich gute Bedingungen, denn für diese Wellen sind ein starker Nordost-Passat und ein entsprechender Swell notwendig. Ehe man zum Surfen hinfährt, sollte man also auf jeden Fall die Vorhersage prüfen.

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CostayPlaya-Surf
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Majanicho ist die Heimat von The Bubble, einer kurzen und explosiven rechten Welle, die hart über dem Riff bricht und Barrels von weltbekannter Qualität bildet. Es ist eine der berühmtesten Wellen der Insel und nur für erfahrene Surfer geeignet. Sie funktioniert am besten bei mittlerer bis niedriger Ebbe.

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Viele behaupten, es sei die beste Welle auf Lanzarote, aber sie ist gefährlich, wenn man sie nicht gut kennt. Der Spot bietet Surfern eine explosive und sehr schnelle rechtsbrechende sowie eine längere rechtsbrechende Welle mit schönen Tubes. Die besten Bedingungen herrschen bei nördlicher Dünung und nordöstlichem Wind.

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Im Süden der Insel liegt der Spot Spanish Left oder Izquierda de Las Palmeras, einer der beliebtesten Spots der Kanarischen Inseln, an dem bereits internationale Contests der World Qualifying Series der ASP World Tour ausgetragen wurden.

Es handelt sich um eine lange, linksbrechende Welle, die eine Länge von über 100 Metern erreichen kann. Da hoher Wellengang in diesem Gebiet eine Wahrscheinlichkeit von 85 % hat und die Wellen eine Durchschnittshöhe von anderthalb Metern erreichen, kann man diesen Spot fast das ganze Jahr über empfehlen.

Der günstigste Wind kommt aus dem Osten, und die beste Dünungsrichtung ist Nordwest. Hier kann man bei allen Gezeiten gut surfen, bei Ebbe bilden die Wellen allerdings eher Tubes.

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Surf Las Américas
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