Tamadaba - Abstieg nach Faneque

Trekking zwischen Schluchten, Disteln und kleinen Dörfern

Das Gebiet um Tamabada beherbergt einen der am besten erhaltenen Kiefernwälder im Norden von Gran Canaria. Der Raum ist einzigartig auch wegen seiner grossen Zahl an Schluchten, zerklüfteten Landschaften und Felsmassive. Die Trekkingroute, die durch dichte Weberdistelfelder und Balsam-Wolfsmilch Strauchlandschaften führt, verläuft an zahlreichen kleinen archäologisch wertvollen Dörfchen vorbei, zum Beispiel El Risco oder Valle de Guayedra, sowie anderen, die bereits verlassen worden sind. In Küstennähe ragen die Steilwände zum Teil mehr als 1.000 Meter über dem Meer hinauf.

Aussicht auf die Küste von Gáldar und Agaete aus der Vogelperspektive

Die Wanderstrecke führt von der Casa Forestal von Tamadaba bis zu dem Felsen von Faneque, von wo aus man herrliche Ansichten aus der Vogelperspektive auf den gesamten Nordwesten von Gran Canaria hat, mit den Gemeinden Gáldar und Agaete im Hintergrund. Mit einer einer gesamten Wegstrecke von 4 Kilometern überwindet der Weg einen mittleren Höhenunterschied von 266 Metern. Er verläuft auf festen Wegen, ausser an der Stelle, wo er einen Teil des alten Wasserkanals, der Mitte des letzten Jahrhunderts gebaut wurde, durchquert. Tamadaba beherbergt 25% des Bestands an endemischer Flora der Insel und 20% der gesamten Kanarischen Inseln.

Länge
4,9 km
Localidad
Agaete
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Bajada de Faneque-Tamadaba
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Tamadaba Faneque, Gran Canaria
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Waldhaus

Der Weg beginnt beim Waldhaus von Tamadaba, das in einem Kiefernwald am Rand der Landstraße liegt. Dort befindet sich eine Wetterstation. Tamadaba wurde früher forstwirtschaftlich genutzt; dort ist jedoch ein herrlicher natürlicher Kiefernwald erhalten. Zudem handelt es sich um ein außerordentlich reiches botanisches Gebiet. An seinen Hängen finden zahlreiche endemische Pflanzen Zuflucht.

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Tamadaba Faneque, Gran Canaria
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Bärtige Kiefern

Der Weg führt durch einen feuchten Kiefernwald, wie sie auf der Insel Gran Canaria mit vorwiegend trockenen Kieferwäldern selten sind. Der Unterschied fällt ins Auge, weil an den Kiefern und selbst am Unterholz in diesem typisch kanarischen Waldgebiet Moose hängen, die wie Bärte aussehen und auf die fast ständige Feuchtigkeit im Waldesinneren hinweisen.

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Tamadaba Faneque, Gran Canaria
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„Cueva del Zapatero“ (Schusterhöhle)

Diese Höhe ist zum Teil in den Fels gehauen und hat vorn eine Wand und eine Tür zum Schutz des Innenraumes. Sie wurde von den Waldarbeitern genutzt, die im Kiefernwald arbeiteten. Die wichtigsten Ressourcen waren Kiefernnadeln und Kohle. Die Höhle erinnert an die Zeiten, in denen der Berg eine wichtige Rohstoffquelle für die umliegenden Ortschaften darstellte. 

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Tamadaba Faneque, Gran Canaria
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„Barranco del Risco“ (Felsschlucht)

Links von der Flanke des Faneque ist der „Barranco del Risco“ zu sehen, und inmitten seines Laufs liegt ein Weiler, der zur Gemeinde von Agaete gehört. Er wird als Viertel des „Charco Azul“ (blaue Pfütze) bezeichnet, in Anspielung auf die Süßwasserfläche im Flusslauf der Felsschlucht, die vom „Kochtopf des Riesen“ gebildet wird, einer Aushöhlung, die durch die Erosionswirkung der senkrecht auf den Fels stürzenden Schwemmmaterials entstanden ist. Die schnelle Strömung führt dazu, dass die Ablagerungen von diesen Strukturen weggeschwemmt werden und sich diese eindrucksvolle Wasserfläche bildet.

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Tamadaba Faneque, Gran Canaria
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Oberhalb von Agaete

Die Sicht über die Nordwestküste von Gran Canaria ist vom Nordhang der Flanke des Faneque herrlich; zu unseren Füßen liegt die Schlucht von Guayedra, an der Küste der Hafen Las Nieves mit Agaete rechts in der Schlucht gleichen Namens, im Norden flankiert von Tamadaba. An der Spitze liegt der Leuchtturm von Sardina del Norte. Den Blick begrenzt der Berg Gáldar mit der alten Hauptstadt der Ureinwohner an seinen Hängen.

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Tamadaba Faneque, Gran Canaria
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Felsvorsprung „Morro de Las Lechugas“

Der Weg endet an diesem Vorsprung, der nach Durchqueren der Schlucht Los Pasitos einen herrlichen Ausblick auf den Fels „Roque Faneque“ bietet. Die Aussicht nach unten ist eindrucksvoll; zu unseren Füßen liegt die Steilküste, die schwindelerregend bis zum Meer abfällt. Der Rückweg lohnt mit einem erholsamen Panorama und führt durch den herrlichen Kiefernwald von Tamadaba.

Nachhaltigkeit
Sostenibilidad
  • Lassen Sie niemals irgendwelchen Müll in der Umgebung zurück, auch keine Zigarettenstummel. Essensreste tragen zur Vermehrung von Nagetieren und verwilderten Katzen bei, die eine ernsthafte Bedrohung für die heimische Tierwelt darstellen.
  • Respektieren Sie die Tiere, belästigen Sie sie nicht und füttern Sie sie nicht. Wenn Sie ein verletztes Tier sehen, können Sie dies unter der Notrufnummer 112 melden. Reißen Sie keine Blumen oder Pflanzen aus.
  • Heben Sie keine Steine oder andere Elemente aus der Natur auf und nehmen Sie sie nicht mit. Verändern Sie sie auch nicht, indem Sie sie zu den berüchtigten „Steinmännchen“ aufstapeln.
  • Beachten Sie die Beschilderung an den Wegen. Sich abseits der angelegten Wege zu bewegen, schadet der Umwelt und kann auch für Sie und Ihre Begleiter gefährlich werden.
  • Es ist sicherer, Ihr Haustier an der Leine zu führen.
  • Versuchen Sie, die Ruhe der Umgebung nicht durch übermäßigen Lärm zu stören (laute Musik, Geschrei ...).
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