Caldera de Bandama

Im Nordosten von Gran Canaria durch ein enormes Naturreservat wandern

Die Trekkingroute Caldera de Bandama führt durch die Gemeindebezirke von Santa Brígida, Telde und Las Palmas de Gran Canaria sowie durch die Schluchten Las Goteras und Guiniguada in Richtung Küste. Dieser Naturraum mit enormer natürlicher Vielfalt entstand vor fünftausend Jahren um den alten Vulkan Pico de Bandama herum. Die Caldera ist 216 Meter tief, 574 Meter hoch und misst tausend Meter im Durchmesser. Neben enormen geologischen Werten ist hier besonders die archäologische Fundstätte Cueva de los Canarios erwähnenswert, die die Ureinwohner als Speicher für ihre Ernten und Nahrungsmittel nutzten.

Trekking an Aussichtspunkten und Höhlen vorbei und zwischen endemischen Pflanzen und Vögeln

Die Trekkingroute Caldera de Bandama, die ihren Namen von einem flämischen Kaufmann namens Van Damme erhielt, führt an dem Aussichtspunkt Mirador del Cornical vorbei, weiter nach Las Casas de Fondo, Cueva de las Bodegas, Estanque de El Culatón und Cruce de las Tres Piedras. Die Wegstrecke ist als schwierig eingestuft, mit einer mittleren Steigung von 18%. Unterwegs bekommt man die Gelegenheit, zahlreichen Pflanzen wie den Gewöhnlichen Natternkopf oder den wilden Olivenbaum aus der Nähe zu betrachten und inseltypische Vögel wie Turmfalken oder Mönchsgrasmücken beobachten. Unbedingt Sonnenschutz mitnehmen!

Länge
4,2 km
Public transport
Localidad
Santa Brígida
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Caldera de Bandama
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Bandama, Gran Canaria
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„Casas de la Caldera“ (Häuser am Krater)

Der Weg beginnt bei einer Gruppe von Häusern, die zum Teil noch den traditionellen Baustil aufweisen. Dazu zählt ein Weinkeller, der in einer von Weinreben und der Weinherstellung geprägten Umgebung nicht fehlen darf.

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Bandama, Gran Canaria
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Aussichtspunkt „Mirador de los cuartos“

Dieser Aussichtspunkt liegt gleich am Anfang des Weges links auf einer kleinen Ebene. Er bietet einen Panoramablick auf das Innere der „Caldera“ (Vulkankrater) und ihrer Wände, an denen sich die geologische Vielfalt des Kraters sehr schön erkennen lässt. Besonders sehenswert ist links auf der Seite des „Pico“ (Gipfel) von Bandama im Kraterinneren eine Stromablagerung, bei der horizontale Schichten auf ca. 5o Meter Breite ein unregelmäßiges Dreieck bilden.

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Bandama, Gran Canaria
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Aussichtspunkt „el Cornical“

Dieser Aussichtspunkt auf einem Felsvorsprung befindet sich auf ca. 380 Meter Höhe und bietet einen Blick auf den ganzen Krater. Hier sind die Ringe der Felsschichten zu sehen, die die Wände der Vertiefung bilden. Am Boden sind klar abgegrenzte Bereiche zu erkennen. Einige davon weisen noch Spuren der landwirtschaftlichen Nutzung auf, während sich auf anderen der thermophile Buschwald immer weiter ausbreitet und das verlorene Gebiet zurückerobert.

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Bandama, Gran Canaria
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„Las Piedras“ (die Steine)

Auf dem folgenden Wegabschnitt weicht der Schotter der ersten Wegstrecke dem Geröll der Abhänge. In dieser Gegend ist der thermophile Buschwald mit seinen wilden Pistazien, Olivenbäumen und Palmen von großen, vom Steilhang abgestürzten Felsblöcken durchsetzt, die dem Ort seinen Namen geben.

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Bandama, Gran Canaria
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„Casas del Fondo“ (Häuser am Grund)

Diese heute halb zerfallene Häusergruppe erinnert an den ersten Siedler des Kraters, Daniel Van Damme, im 16. Jahrhundert. Von dessen Nachnamen ist ihr Name abgeleitet. Die Gruppe besteht heute aus einem Haus mit Keller und Geschoss in L-Form, mit einer Kelter zum Traubenpressen - einer der ältesten auf Gran Canaria - Ställen für die Tiere, Tenne und Backofen.

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Bandama, Gran Canaria
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Tenne im Stall

In „Casas del Fondo“ beginnt der Rundweg, der durch alle Winkel des Kraters führt. Vom Haus des letzten Halbpächters der „Caldera“, Agustinito, geht es an einem Tümpel mit Vogelbeobachtungsplatz vorbei weiter zur Tenne des Ölbaums gegenüber den Häusern am Grund und oberhalb des „natero“, wie die Fläche in der Kratermitte genannt wird. Im Krater gibt es 3 Tennen, was uns eine Vorstellung von der einstigen Bedeutung des Getreideanbaus vermittelt.

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Bandama, Gran Canaria
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Durch den Wald

Auf der Südostseite der Caldera wird ein schöner thermophiler Buschwald mit Ölbäumen, wilden Pistazien, Palmen und Drachenbäumen durchwandert, der sich an den Abhängen bis zur Kante des Steilhangs hinaufzieht. In dieser Gegend liegt die einzige Wasserquelle des Kraters, die bis zu einem einfachen Hahn bei den Häusern am Grund kanalisiert ist. Hier lässt der Wanderer, durch die eindrucksvollen vertikalen Wände von der Außenwelt abgeschirmt, die Stille des Kraters und die Natur auf sich einwirken, bevor den Abhang entlang der Rückweg angetreten wird.

Nachhaltigkeit
Sostenibilidad
  • Lassen Sie niemals irgendwelchen Müll in der Umgebung zurück, auch keine Zigarettenstummel. Essensreste tragen zur Vermehrung von Nagetieren und verwilderten Katzen bei, die eine ernsthafte Bedrohung für die heimische Tierwelt darstellen.
  • Respektieren Sie die Tiere, belästigen Sie sie nicht und füttern Sie sie nicht. Wenn Sie ein verletztes Tier sehen, können Sie dies unter der Notrufnummer 112 melden. Reißen Sie keine Blumen oder Pflanzen aus.
  • Heben Sie keine Steine oder andere Elemente aus der Natur auf und nehmen Sie sie nicht mit. Verändern Sie sie auch nicht, indem Sie sie zu den berüchtigten „Steinmännchen“ aufstapeln.
  • Beachten Sie die Beschilderung an den Wegen. Sich abseits der angelegten Wege zu bewegen, schadet der Umwelt und kann auch für Sie und Ihre Begleiter gefährlich werden.
  • Es ist sicherer, Ihr Haustier an der Leine zu führen.
  • Versuchen Sie, die Ruhe der Umgebung nicht durch übermäßigen Lärm zu stören (laute Musik, Geschrei ...).
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