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Landschaftspark Parque Rural del Nublo

Der grösste Naturraum auf Gran Canaria
Der Landschaftspark Parque Rural del Nublo ist der grösste Naturraum der Insel Gran Canaria. Zu seinen natürlichen und kulturellen Werten gehört das wichtigste Symbol der Insel, der vulkanische Monolith Roque Nublo. Der Park erstreckt sich über 26.000 Hektar Fläche im Westen von Gran Canaria und wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. 30 kleine Dörfer sind im Landschaftspark angesiedelt. Die biologische Vielfalt reicht von grossen kanarischen Kiefernwäldern auf den Gipfeln bis zu Strauchlandschaften endemischer Pflanzen an den Ausläufern der Schluchten.
Was kann man im Landschaftspark Parque Rural del Nublo unternehmen?
Verschiedene Strassen aus dem Norden und Westen der Insel führen in den Park und an seine Aussichtspunkte (Roque Bentayga), seine Picknickplätze (Llanos de la Pez), seine Strände (Veneguera), seine Zeltplätze (Presa de las Niñas), seine bezaubernden Dörfer (Artenara) und an die unzähligen privaten Landhäuser und –hotels. Man kann zum unteren Teil des Roque Nublo aufsteigen, sich an dem typischen Dessert Bienmesabe laben oder die Schönheit der grossen Stauseen auf Fotos festhalten. Und sich im Besucherzentrum am Roque Bentayga über die zahlreichen Wanderwege informieren, die durch den Park führen, etwa hinab an den unberührten Strand Güi Güi.
Höhe
1.670 m
Flora interest
Perfoming center
Trekking routes
Public transport
Wildlife interest
Localidad
Tejeda

TENERIFE

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GRAN CANARIA

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FUERTEVENTURA

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LANZAROTE

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LA GRACIOSA

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EL HIERRO

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Der Roque Nublo

Romantischer Sonnenuntergang am Roque Nublo

Der Roque Nublo ist ein Monolith vulkanischen Ursprungs, der etwa 80 Meter hoch ist und auf natürliche Weise durch die Erosion des umliegenden Materials geschaffen wurde. Er liegt im Zentrum der Insel Gran Canaria und ist gleichzeitig ihr höchster Punkt. Für die Ureinwohner der Insel war der Berg, auf dem der Fels steht, ein heiliger Ort. Für die heutigen Bewohner ist der Roque Nublo ein Wahrzeichen und ein beliebter Ort für all jene, die einen romantischen Sonnenuntergang über den Wäldern und Gipfeln der Insel erleben möchten.

Ein kurzer, aber steiler Wanderweg führt von der Landstrasse GC-600 aus an den Fuss des Roque Nublo auf 1.750 Metern Höhe und weiter an seine beiden kapriziös geformten Satellitenfelsen El Fraile und La Rana. Am späten Nachmittag sind hier wunderschöne Sonnenuntergänge über dem Wolkenmeer zu beobachten, mit dem Teide und dem Atlantischen Ozean im Hintergrund. Der perfekte Moment, um an ein Lied des kanarischen Komponisten Néstor Álamo zu erinnern: “Sombra del Nublo, riscales los de Tejeda, cadena de mis montañas, montañas las de mi tierra...” (Schatten des Nublo, Felsen die von Tejeda, aufgereiht meine Berge, Berge die meiner Heimat…)

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Besucherzentrum am Roque Bentayga

Ein Museum neben dem heiligen Felsen von Tejeda

Das Besucherzentrum am Roque Bentayga ist der beste Ort, von dem aus man seinen Besuch im Landschaftspark Parque Rural del Nublo planen und starten kann. Das Personal dieses modernen Informationszentrums gibt den Besuchern Hinweise, wie sie den Tag im grössten Naturraum Gran Canarias optimal für sich nutzen können. Seine Einrichtungen bieten interessante Informationen über die Geschichte des den Ureinwohnern heiligen Felsen und über die Bedeutung, die dieser von einem pyramidenförmigen Berg gestützte Monolith für die Menschen der Region über die Jahrhunderte hinweg hatte und hat.

Das Besucherzentrum liegt an der Landstrasse GC-671, in der Nähe der Ortschaft Tejeda im Inneren der Insel. Nachdem man sein Fahrzeug abgestellt hat, kann man vom Aussichtspunkt des Zentrums aus einen Blick auf die beeindruckende Caldera von Tejeda und den Roque Nublo werfen. Im Inneren des Zentrums erwartet den Besucher zunächst ein hochinteressanter Rundgang durch Ausstellungen und an Informationstafeln entlang, der in einem Projektionsraum endet, wo ein 8-minütiges Video weitere Erklärungen gibt. Vom Besucherzentrum aus führt ein kurzer Weg auf den Roque Bentayga hinauf, vorbei an dem ‘Almogarén’, an dem die Ureinwohner ihre religiösen Riten vollzogen.

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Die Route der Stauseen

Wandern an den künstlichen Seen Gran Canarias

Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Gran Canaria die Insel der Stauseen ist. Einige der schönsten Landschaften hier sind direkt mit diesen künstlichen Seen verbunden. So ist es nicht verwunderlich, dass eine der beliebtesten Wanderrouten innerhalb des Landschaftsparks Parque Rural del Nublo an drei der grössten Stauseen vorbeiführt, durch spektakuläre Schluchten hindurch und an Palmenhainen und Kiefernwäldern vorbei, die dem Besucher Panoramen bieten, wie sie schöner auf keinem Naturkalender abgebildet sein könnten.

Dieser 15 Kilometer lange Rundweg, der auch für Anfänger geeignet ist, passiert die Stauseen von Chira, Soria und Cueva de las Niñas, von denen zwei innerhalb des Landschaftsparks Parque Rural del Nublo liegen, am oberen Ende von zwei tiefen Schluchten im Süden der Insel. Startpunkt der Wanderung ist die Staumauer von Chira. Unterwegs bietet sich der wunderschöne Wasserfall Caidero de Soria für einen Zwischenstopp an. Nach starken Regenfällen oder bei negativem Wetterbericht sollte man diese Wanderung nicht unternehmen.

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Typische Produkte

Im Landschaftspark Parque Rural del Nublo Tradition spüren

Die wenigen Dörfer im Landschaftspark Parque Rural del Nublo auf Gran Canaria bewahren noch heute faszinierende Traditionen und stellen köstliche Produkte her. Der erste Halt auf unserer Route der Traditionen ist das Dorf Tejeda im Inneren der Insel, wo die Mandeln, die hier wachsen, zur Herstellung von Marzipan und dem berühmten Nachtisch Bienmesabe verwertet werden. Das Dorf verfügt über ein Informationszentrum zum Thema medizinische Pflanzen, wo man den ein oder anderen Gesundheitstipp einholen kann. Auf dem täglich stattfindenden Markt kann man die typischen Süssspeisen, sowie Obst und Gemüse kaufen.

Weiter geht es auf unserer Route nach Artenara. Das Dorf ist bekannt für seinen hervorragenden Eintopf aus Mais und hier angebauten Kartoffeln, sowie für den hervorragenden Schafskäse, der aus der Milch wandernder Schafsherden hergestellt wird. In zwei Dörfern in der Nähe von Artenara überleben zwei althergebrachte Handwerke: in den Höhlenhäusern von Acusa werden noch heute Besen aus Bananenblättern gefertigt, während im Töpferzentrum von Lugarejos Töpferwaren im prähispanischen Stil hergestellt werden: ohne Drehbank und ohne Ofen.

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Endemische Pflanzenwelt

Ein Kontinent in Miniaturformat

Die Flora der Kanarischen Inseln ist in ihrer Art einzigartig auf der Welt und konte bewahrt werden dank der isolierten geographischen Lage und dem Schutz der Landschaften. Ein gutes Beispiel für eben diesen Schutz der Landschaften ist der Park Parque Rural del Nublo. In seinem Inneren wachsen 308 Arten von Pflanzen und Pilzen, von denen 51 in freier Natur nur auf den Kanarischen Inseln vorkommen. Die Orographie der Insel, die von der Küste bis in hohe Berglagen reicht, bietet diesen Arten eine grosse Vielfalt an Lebensräumen.

In der Nähe von Cruz de Tejeda, dem mit 1.949 Höhenmetern höchsten Punkt des Parks und der Insel, wachsen grosse kanarische Kiefernwälder, die im Sommer Schatten bieten. Die Schluchten entlang in Richtung Küste finden wir Weiden an den Bachläufen und Teppiche von Pflanzen, die sich an die Felsen krallen. Auch der ein oder andere Amerikanische Balsam und endemische Palmenarten kommen hier vor. Weiter unten, wo die Hitze auf die Vegetation drückt, beherrschen die Strauchlandschaften die Landschaft, etwa die Balsam- Wolfsmilch oder die Kanaren- Wolfsmilch. Kurz: Ein Kontinent in Miniaturformat.

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Wanderwegenetz (Landschaftspark Parque Rural del Nublo)

Zur Cruz de las Nieves aufsteigen und zum Strand von Güi Güi hinunterwandern.

Der 26.000 Hektar grosse Landschaftspark Parque Rural del Nublo auf Gran Canaria ist von Wanderwegen mit verschiedenen Längen, Höhenunterschieden und Schwierigkeitsgraden durchpflügt. Das Highlight darunter ist der Aufstieg auf den Roque Nublo. Doch auch andere Routen stehen ihr in nichts nach, zum Beispiel die Wanderung zum höchsten Punkt der Insel, dem Pico de Las Nieves auf 1.949 Höhenmetern, der 3,7 Kilometer von dem herrlichen Zeltplatz Llanos de la Pez im bergigen Inneren der Insel entfernt liegt.

Eine weitere beliebte Route ist der 12 Kilometer lange (Hin- und Rückweg) Wanderweg hinunter an den unberührten Strand von Güi Güi. Der Weg von mittlerem Schwierigkeitsgrad startet in dem Dorf Tasartico und führt durch üppige Wolfsmilchstrauchlandschaften bis hinunter an diesen einsamen Strand an der Westküste der Insel. Ähnlich lang ist der Weg, der die Gipfel von Cruz de Tejeda und Cruz de María über den Bergkamm, der den Norden vom Süden trennt, verbindet. Hier bietet sich oft ein wunderschönes Schauspiel, wenn die Passatwinde die Wolken auf Augenhöhe der Wanderer durch den Himmel treiben.

Nachhaltigkeit
Sostenibilidad
- Lassen Sie niemals irgendwelchen Müll in der Umgebung zurück, auch keine Zigarettenstummel. Essensreste tragen zur Vermehrung von Nagetieren und verwilderten Katzen bei, die eine ernsthafte Bedrohung für die heimische Tierwelt darstellen.
- Respektieren Sie die Tiere, belästigen Sie sie nicht und füttern Sie sie nicht. Wenn Sie ein verletztes Tier sehen, können Sie dies unter der Notrufnummer 112 melden. Reißen Sie keine Blumen oder Pflanzen aus.
- Heben Sie keine Steine oder andere Elemente aus der Natur auf und nehmen Sie sie nicht mit. Verändern Sie sie auch nicht, indem Sie sie zu den berüchtigten „Steinmännchen“ aufstapeln.
- Verlassen Sie nicht die erlaubten Bereiche und respektieren Sie die Beschilderung an den Wanderwegen. Sich abseits der angelegten Wege zu bewegen, schadet der Umwelt und kann auch für Sie und Ihre Begleiter gefährlich werden.
- Entzünden Sie kein Feuer außerhalb der erlaubten Bereiche und seien Sie besonders in den Sommermonaten sehr vorsichtig.
- Versuchen Sie, die Ruhe der Umgebung nicht durch übermäßigen Lärm zu stören (laute Musik, Geschrei ...).
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