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Was kann man im September auf den Kanarischen Inseln tun?

Auch wenn September das Ende der Ferien, den Schulanfang und die Rückkehr zur Arbeit mit sich bringt, kann man auf den Kanarischen Inseln immer noch sehr viel unternehmen. Im neunten Monat des Jahres, der den Übergang vom Sommer zum Herbst darstellt, herrscht auf den Kanaren eine Durchschnittstemperatur von 27º C, perfekt, um in Ruhe die Sonne und den Strand zu genießen und etwas in der Natur zu unternehmen. Denn schließlich scheint die Sonne elf Stunden am Tag. Es gibt genug Sonne, um in der Zeit der Weinlese zwischen den Weinstöcken spazieren zu gehen. Oder man kann sich die Patronatsfeste in Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura anschauen.

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Die kastilischen Eroberer brachten zwischen dem 14. und 15. Jh. die Weinstöcke auf die Inseln. Sie brachten viele verschiedene Rebsorten mit, die sie mit der Zeit weiter entwickelten und die sich an das typische Klima der Inseln anpassten. Von all diesen Rebsorten sind es die Sorten Malvasia volcánico und Listán negro, denen der Wein der Inseln seinen heutigen guten Ruf verdankt.

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Obwohl offiziell der Herbst beginnt, kann man aufgrund der angenehmen Temperaturen auf den Kanarischen Inseln immer noch die typischen Dinge genießen, die man im Sommer tut: im Meer baden, Wassersport, ein Abendessen im Freien... Das außerordentlich gute Klima der Kanaren lädt zu einem Küstenspaziergang ein, zur Entdeckung unberührter Strände oder zu einer Bootsfahrt, um Delphine und Wale zu beobachten. 

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Das Patronatsfest der Jungfrau del Pino ist das wichtigste Fest in der Gemeinde Teror und auch von Gran Canaria. Der Legende nach erschien die Jungfrau plötzlich auf einer riesigen Kiefer, die auf dem Dorfplatz wuchs. Ihr Fest ist zu einer großen Romería, einer Pilgerfahrt, geworden. Die einstigen Pilger sind jetzt die Romeros. Sie kommen mit Karren voller Produkte aus der Region in die Stadt und schenken diese der Jungfrau in ihrer wundervollen Basilika. Dazu hört man Parrandas, es wird getanzt und die Fröhlichkeit der tausenden von Menschen, die jedes Jahr kommen, füllt die Straßen und Plätze. 

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Das Patronatsfest der Schutzheiligen von Lanzarote, der Virgen de los Dolores (die schmerzensreiche Jungfrau), die man auf der Insel auch die Virgen de los Volcanes (Jungfrau der Vulkane) nennt. Diese Romería ist eines der wichtigsten Ereignisse während der Feste von Tinajo. Hunderte von Pilgern kommen von der ganzen Insel nach Mancha Blanca, wo ihre Klause steht. In einer Mischung aus Andacht, Folklore und deutlicher Fröhlichkeit kommen die Menschen zu Fuß, sie tragen ihre besten Trachten und schleppen Karren voller Opfergaben für die Jungfrau und Getränke und Essen für den Weg. Wenn sie ihr Ziel erreichen, beginnt das Fest: Timples, Folías, Käse, regionaler Wein und der traditionelle Tanz des Romero. Der krönende Abschluss des langen Festtags.

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In diesem Monat, und zwar am dritten Samstag im September, wird das Patronatsfest von Fuerteventura zu Ehren der Virgen de la Peña gefeiert. Es handelt sich um eines der ältesten Feste der Kanarischen Inseln, die, wie man den alten Chroniken entnehmen kann, aus dem Inneren eines Felsens kam, der unzerbrechlich war, bis San Diego auf die genaue Stelle hinwies und der Felsen aufbrach. Wie es nicht anders sein konnte, wird sie mit einer großen Romería geehrt, zu der man Timples, Gitarren und Lieder hört. Die Pilger begleiten die Jungfrau bis zu Klause in Vegas de Río, die ihren Namen trägt.