Langer Ausflug in Santa Cruz de La Palma

Eine Stadt mit Geschichte

Santa Cruz de la Palma ist eine Stadt mit einem reichen architektonischen und künstlerischen Erbe. Sie liegt im Osten der Insel und war einst einer der wichtigsten Häfen der Kanarischen Inseln, in dem Händler aus der ganzen Welt zusammentrafen, u.a. aus Holland, Italien, England und Irland. Deshalb findet man dort eine interessante Kunstsammlung, die aus allen Teilen der Welt, einschließlich Amerika, stammt. Auch die koloniale Architektur, das Kunsthandwerk und die Gastronomie sind sehr zu empfehlen.

Shopping in der Stadt

In der Straße O'Daly finden Sie viele Geschäfte, die typisch kanarisches Kunsthandwerk anbieten. Die ersten Geschäfte sehen Sie bereits, wenn Sie die Straße vom Hafen aus betreten. Sie können dort Produkte der kanarischen Gastronomie kaufen, unter anderem auch Süßigkeiten. In La Palma werden die meisten Leckereien auf den Kanaren angeboten (Rapadura, Alemendrado usw.) Sie können in der gleichen Straße auch andere Mitbringsel und Souvenirs kaufen.

Der Renaissance-Platz

Wenn Sie durch die Straße O'Daly oder auch Calle Real gehen, gelangen Sie zu dem Plaza de España. Dieser Platz ist von den schönsten Bauwerken der Renaissance-Architektur der Kanarischen Inseln umgeben: die Fassade des Rathauses (aus der Epoche von Karl V.), der Brunnen aus der Renaissance (einzigartig auf den Inseln) und das Portal der Kirche Iglesia del Salvador. Hier stehen die Statue des Manuel Díaz (einer lokalen Persönlichkeit), und einige der schönsten Herrenhäuser der Stadt.

Iglesia del Salvador

Diese Kirche besitzt eine interessante Kunstsammlung (montags bis freitags von 10:00 - 20:30 Uhr, samstags von 10:00 - 14:00 Uhr und 18:00 - 20:30 Uhr, sonntags von 8:30 - 13:00 und 19:00 - 20:30 Uhr). Sie umfasst wertvolle Schnitzereien flämischen Ursprungs (Ludwig, der Heilige, König von Frankreich usw.) und Werke des kanarischen Bildhauers Fernando Estévez (Cristo del Perdón (Christus der Vergebung) usw.) Besonders schön sind der Altaraufsatz des Hauptaltars (Antonio María Esquivel), das Taufbecken aus Carrara-Marmor (das älteste seiner Art auf den Kanarischen Inseln) und die Decke im Mudéjar-Stil, wie man sie schöner auf den Inseln gar nicht finden kann.

Plaza de Santo Domingo

Gehen Sie die Treppe neben der Kirche Iglesia del Salvador hoch, dann nach links, wieder nach oben und dann wieder nach links bis zu dem Platz. Es handelt sich um das ehemalige Dominikanerkloster San Miguel de las Victorias. Heute ist dort eine weiterführende Schule untergebracht. Es ist nicht einfach, die Kirche zu besuchen, aber es lohnt sich (montags bis sonntags 17 Uhr): Sie können flämische Werke und die schönsten Altaraufsätze der Kanaren bewundern.

Museum der zeitgenössischen Kunst

Genau unterhalb des Platzes Santo Domingo in der Straße Virgen de la Luz befinden sich das Museum der zeitgenössischen Kunst und das Centro de Interpretación de la Bajada de la Virgen de las Nieves (montags bis freitags 10 bis 17 Uhr und samstags 10 bis 13 Uhr). Es beherbergt Kunstwerke der wichtigsten kanarischen Künstler und Säle, in denen die Feste zu Ehren der Schutzpatronin der Insel, der Virgen de las Nieves (Jungfrau vom Schnee) stattfinden. Beide Museen befinden sich in einem Gebäude aus dem 17. Jh. das vollständig umgestaltet wurde.

Wallfahrtskapelle Ermita de San Telmo

Wenn man das Museum nach links verlässt und die Straße hochgeht, kommt man zu der Kirche San Telmo. Von hier aus haben Sie einen wundervollen Blick auf den Hafen und einen Teil der Stadt. Ebenso empfiehlt sich die Besichtigung der kleinen Wallfahrtskapelle Ermita de San Telmo. Sie wurde von den Fischern der Stadt errichtet, und sie befindet sich im gleichen Besitz wie die Kirche Virgen de La Luz. Die Wallfahrtskapelle zeigt sich im typischen Stil von La Palma, die die Insel den Portugiesen zu verdanken hat. Sie hat eine Tür, einen Balkon und einen Glockengiebel.

Spaziergang durch La Recova

Ein anderer wundervoller Ort für einen Einkaufsbummel, bei dem man lokale Produkte kosten kann, ist la Recova oder der Markt Santa Cruz de La Palma. Das Gebäude im klassizistischen Stil wurde zwischen dem 19. und 20. Jh. errichtet. Auch wenn die Markthalle nicht sehr groß ist, so findet man doch Produkte von der ganzen Insel, darunter Produkte mit Herkunftsbezeichnung. Ebenso gibt es Cafés, und vor der Halle stehen Tische

Relax + Kaffee

Jetzt geht es weiter durch die Straße Calle Real. In den Straßen O'Daly und Pérez de Brito, den wichtigsten Straßen der Stadt, ist immer sehr viel los, und es gibt viele Cafés mit Terrassen zum Entspannen. Sie haben an beiden Straßen viel Auswahl. Falls Sie nicht nur einen Kaffee trinken, sondern auch etwas von der Insel probieren möchten, empfehlen sich ein Craft Beer von der Insel, gebratener Käse mit Mojo, Chicharrones usw.

San Francisco

Nicht nur der Platz ist sehr interessant, auch das Inselmuseum (Museo Insular), in dem eine interessante Kunstsammlung und eine Sammlung der Taxidermie gezeigt werden, lohnt sich (montags bis samstags 10 bis 20 Uhr, sonntags 10 bis 14 Uhr). Falls möglich, sollten Sie auch die Kirche besichtigen (täglich 18 - 20:30 Uhr) Das Museum besitzt wertvolle Sammlungen flämischer Kunst (Santa Ana Mettertia, Inmaculada Concepción usw.), mexikanischer Kunst (Cristo de la Piedra fría), andalusischer Kunst (der spektakuläre Cristo de la caída von Benito de Hita y Castillo) und noch viele weitere Kunstwerke.

La Alameda und El Barco de la Virgen

Nach der kleinen Pause geht es dann weiter zum Platz La Alameda (5 Minuten). Auch an diesem hübschen Platz spürt man überall die Vergangenheit. Hier gibt es das Cruz del Tercero, das Gründungskreuz der Stadt, ein eklektischer Kiosk, die Statue des Zwergs und El Barco de la Virgen. El Barco, also das Schiff der Jungfrau, ist eine Schiff aus Zement, das wie Holz aussieht. Im Inneren dieses Schiffs befindet sich das Schifffahrtsmuseum, das die Geschichte der Schifffahrt der Stadt zeigt (montags bis freitags 10 - 17 Uhr, samstags und sonntags 10 bis 14 Uhr).

Castillo de la virgen

Wenn man vom Barco de la Virgen aus auf den Felsen schaut, sieht man oben eine Burg. Es handelt sich nicht um eine echte Burg, sondern das Gebäude wird für eine Theateraufführung benutzt, den „Diálogo entre el castillo y la nave“ (Dialog zwischen der Burg und dem Schiff), die während des Patronatsfests stattfindet. Dort oben hat man einen wundervollen Blick auf das Meer und die Stadt, und man sieht die kleinen Kanonen, die für das Theaterstück benutzt werden, und andere größere Kanonen, bei denen es sich um echte Waffen handelt.

Avenida Marítima

Santa Cruz de La Palma ist eine Küstenstadt. Sie sehen das Meer hinter der Avenida Marítima, bedeutende historische Gebäude, darunter die Burg Santa Catalina (die wichtigste Burg der Insel und die einzige im Stil der Habsburger, die es noch auf den Kanaren gibt), und die berühmten Balkone dieser Allee. Wenn Sie auf diesem Weg weitergehen, erreichen Sie den Hafen, wo dieser angenehme Spaziergang durch die Stadt endet.

TENERIFE

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GRAN CANARIA

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FUERTEVENTURA

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LANZAROTE

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LA GRACIOSA

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LA GOMERA

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LA PALMA

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EL HIERRO

EL HIERRO
Nachhaltigkeit
Sostenibilidad
- Lassen Sie niemals irgendwelchen Müll in der Umgebung zurück, auch keine Zigarettenstummel. Essensreste tragen zur Vermehrung von Nagetieren und verwilderten Katzen bei, die eine ernsthafte Bedrohung für die heimische Tierwelt darstellen.
- Benutzen Sie die Abfalleimer und entsorgen Sie den – soweit möglich – zuvor getrennten Abfall in den entsprechenden Behälter.
- Werfen Sie keine Gegenstände oder irgendwelche Abfälle ins Meer.
- Respektieren Sie die Tiere, belästigen Sie sie nicht und füttern Sie sie nicht. Wenn Sie ein verletztes Tier sehen, können Sie dies unter der Notrufnummer 112 melden. Reißen Sie keine Blumen oder Pflanzen aus.
- Heben Sie keine Steine oder andere Elemente aus der Natur auf und nehmen Sie sie nicht mit. Verändern Sie sie auch nicht, indem Sie sie zu den berüchtigten „Steinmännchen“ aufstapeln.
- Verlassen Sie in Naturgebieten und an Aussichtspunkten nicht die Wege oder die für den Durchgangsverkehr vorgesehenen Bereiche.
- Respektieren Sie das historische und kulturelle Erbe der Stätte sowie das öffentliche Mobiliar und die für Besucher aufgestellten Elemente wie Informationstafeln oder Fernrohre und Ferngläser.
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